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künftige Termine bisherige Konzerte

bisherige Konzerte

Freitag, 16.02.2024, 20.00 Uhr

Organist: Laurent Jochum, Paris

Als Organist der großen Orgel Cavaillé-Coll der Kirche Saint Jean-Baptiste Belleville in Paris, wo er die Nachfolge von großen Musikern wie Pierre Vidal antritt, und von der Orgel der Kapelle des collège und des lycée Saint Louis-de-Gonzague, verfolgt Laurent Jochum seit über 20 Jahren eine besonders vielfältige Karriere.

Aufgewachsen in Thionville, entdeckt er als Sohn und Enkel von Kirchenorganisten von klein auf das Orgelspielen. Am Anfang seines Musikstudiums lernt er Klavier, bevor er der Orgelklasse von Raphaëlle Garreau de Labarre beitritt. Es folgen Studien bei André Stricker beim Konservatorium von Strasbourg und bei Louis Robilliard in Lyon, wo er mit Glückwünschen und einstimmigem Einverständnis der Jury einen ersten Preis und den Perfektionspreis erhält.

Er bereichert und vervollständigt seine Ausbildung bei bekannten Lehrern wie Vincent Warnier, Jean-Charles Ablitzer, Jean Boyer oder auch Thierry Escaich. Er ist Preisträger von mehreren Wettbewerben, insbesondere von dem internationalen Orgelwettbewerb Lothringens sowie im Jahre 1999 von dem Großen inter-konservatorischem Orgelpreis von Angers (neuerdings auch Jean-Louis Florentz- Académie des Beaux-Arts – Preis genannt), der von einer Jury verliehen wurde, deren Vorsitz Thierry Escaich innehat.

Seitdem tritt Laurent Jochum regelmäßig entweder als Einzelkünstler oder mit anderen instrumentellen oder stimmlichen Formationen in Frankreich und im Ausland auf. Er ist unter anderem auf folgenden renommierten Bühnen in Paris aufgetreten : Cathédrale Notre-Dame, Saint-Etienne-du-Mont, La Madeleine und Sainte Clotilde. Er ist regelmäßig Interpret bei großen Konzerten in Bordeaux, Guîtres, Saint Rémy-de-Provence, Roquevaire, Saint-Malo, Thionville und Saint Bertrand de Comminges… Im Ausland wird er von Ländern wie der Tschechischen Republik, Polen, England, Schweiz, Griechenland, Italien, Aserbaidschan, Oman, sowie Luxembourg, Kanada und den USA in Anspruch genommen. Er wird auch vorgeladen, um bei Eröffnungskonzerten teilzunehmen. Er tritt mit renommierten Künstlern auf wie dem Organisten Vincent Warnier, der Violonistin Marina Chiche, dem Sopranisten Fabrice di Falco und dem Bariton Philippe Brocard, letzterer Solist des « chœur de l’armée Française ». Im Rahmen der « Victoires de la musique » von Thierry Escaich spielt er 2003 mit Vincent Warnier und Thierry Escaich.

Seine Klavier-und Orgelausbildung erlaubt es ihm übrigens, unter der Leitung von Nicolas Porte als Begleiter der « Petits chanteurs » von Saint-Marc und im Jahre 2000 von dem Chor der französischen Armee tätig zu sein. Aktuell begleitet er die Kantorei Saint Louis de Gonzague von Sophie Chiu sowie die Chöre Francis Bardot (Kinderchor, junge Chor und das Vokalensemble Ile-de-France), was ihn dazu verleitet, innerhalb von renommierten Orchestern aufzutreten (Orchestre Colonne, Orchestre Bel’Arte).

Als Inhaber des Titels « CAPES de Musicologie » liegt es ihm am Herzen, einen Teil seines musikalischen Lebens pädagogischen Aktivitäten zu widmen. Als Musiklehrer in einem Pariser Collège profitieren die Jugendlichen von seinen zahlreichen musikalischen Projekten und Initiativen.

Dank seiner exzellenten Technik reicht sein Repertoire von Barockmusik bis zu zeitgenössischen Meisterwerken. Nicht außer Acht gelassen sollte dabei die romantische und symphonische Musik des 19. Jahrhunderts, deren Tonaufnahmen positive Kritiken und Resonanzen erhielt.

Als Organist der großen Orgel Cavaillé-Coll der Kirche Saint Jean-Baptiste Belleville in Paris, wo er die Nachfolge von großen Musikern wie Pierre Vidal antritt, und von der Orgel der Kapelle des collège und des lycée Saint Louis-de-Gonzague, verfolgt Laurent Jochum seit über 20 Jahren eine besonders vielfältige Karriere.

Aufgewachsen in Thionville, entdeckt er als Sohn und Enkel von Kirchenorganisten von klein auf das Orgelspielen. Am Anfang seines Musikstudiums lernt er Klavier, bevor er der Orgelklasse von Raphaëlle Garreau de Labarre beitritt. Es folgen Studien bei André Stricker beim Konservatorium von Strasbourg und bei Louis Robilliard in Lyon, wo er mit Glückwünschen und einstimmigem Einverständnis der Jury einen ersten Preis und den Perfektionspreis erhält.

Er bereichert und vervollständigt seine Ausbildung bei bekannten Lehrern wie Vincent Warnier, Jean-Charles Ablitzer, Jean Boyer oder auch Thierry Escaich. Er ist Preisträger von mehreren Wettbewerben, insbesondere von dem internationalen Orgelwettbewerb Lothringens sowie im Jahre 1999 von dem Großen inter-konservatorischem Orgelpreis von Angers (neuerdings auch Jean-Louis Florentz- Académie des Beaux-Arts – Preis genannt), der von einer Jury verliehen wurde, deren Vorsitz Thierry Escaich innehat.

Seitdem tritt Laurent Jochum regelmäßig entweder als Einzelkünstler oder mit anderen instrumentellen oder stimmlichen Formationen in Frankreich und im Ausland auf. Er ist unter anderem auf folgenden renommierten Bühnen in Paris aufgetreten : Cathédrale Notre-Dame, Saint-Etienne-du-Mont, La Madeleine und Sainte Clotilde. Er ist regelmäßig Interpret bei großen Konzerten in Bordeaux, Guîtres, Saint Rémy-de-Provence, Roquevaire, Saint-Malo, Thionville und Saint Bertrand de Comminges… Im Ausland wird er von Ländern wie der Tschechischen Republik, Polen, England, Schweiz, Griechenland, Italien, Aserbaidschan, Oman, sowie Luxembourg, Kanada und den USA in Anspruch genommen. Er wird auch vorgeladen, um bei Eröffnungskonzerten teilzunehmen. Er tritt mit renommierten Künstlern auf wie dem Organisten Vincent Warnier, der Violonistin Marina Chiche, dem Sopranisten Fabrice di Falco und dem Bariton Philippe Brocard, letzterer Solist des « chœur de l’armée Française ». Im Rahmen der « Victoires de la musique » von Thierry Escaich spielt er 2003 mit Vincent Warnier und Thierry Escaich.

Seine Klavier-und Orgelausbildung erlaubt es ihm übrigens, unter der Leitung von Nicolas Porte als Begleiter der « Petits chanteurs » von Saint-Marc und im Jahre 2000 von dem Chor der französischen Armee tätig zu sein. Aktuell begleitet er die Kantorei Saint Louis de Gonzague von Sophie Chiu sowie die Chöre Francis Bardot (Kinderchor, junge Chor und das Vokalensemble Ile-de-France), was ihn dazu verleitet, innerhalb von renommierten Orchestern aufzutreten (Orchestre Colonne, Orchestre Bel’Arte).

Als Inhaber des Titels « CAPES de Musicologie » liegt es ihm am Herzen, einen Teil seines musikalischen Lebens pädagogischen Aktivitäten zu widmen. Als Musiklehrer in einem Pariser Collège profitieren die Jugendlichen von seinen zahlreichen musikalischen Projekten und Initiativen.

Dank seiner exzellenten Technik reicht sein Repertoire von Barockmusik bis zu zeitgenössischen Meisterwerken. Nicht außer Acht gelassen sollte dabei die romantische und symphonische Musik des 19. Jahrhunderts, deren Tonaufnahmen positive Kritiken und Resonanzen erhielt.

Freitag, 01.09.2023

Organist: Prof. Franz-Josef Soiber
Domorganist am Dom St. Peter in Regensburg

Franz Josef Stoiber lernte während seiner Schulzeit Orgel beim Passauer Domorganisten Walther R. Schuster und beim Regensburger Domorganisten Eberhard Kraus, studierte Kirchenmusik und Musiktheorie an der Musikhochschule in Würzburg (Orgel bei Prof. G. Kaunzinger und Prof. G. Weinberger, Tonsatz bei Prof. Z. Gárdonyi), künstlerisches Hauptfach Orgel an der Musikhochschule in Stuttgart (bei Prof. Jon Laukvik) und Orgelimprovisation bei Prof. Peter Planyavsky (Wien).

Nach dreijähriger Tätigkeit als hauptamtlicher Musikalischer Assistent am Dom in Würzburg und als Lehrbeauftragter für Musiktheorie an der Musikhochschule Würzburg folgte Stoiber 1989 einem Ruf als Dozent für Orgel und Musiktheorie an die Fachakademie für kath. Kirchenmusik und Musikerziehung, heute Hochschule für Katholische Kirchenmusik und Musikpädagogik Regensburg. Am 1. März 1996 wurde Franz Josef Stoiber zum Domorganisten am Dom St. Peter in Regensburg berufen; seit 1997 ist er auch als Orgellehrer bei den "Regensburger Domspatzen" tätig.

2003 erhielt Franz Josef Stoiber eine ordentliche Professur für Orgel (Schwerpunkt Liturgisches Orgelspiel/Improvisation) an der Hochschule für katholische Kirchenmusik und Musikpädagogik Regensburg, die er von 2003 – 2011 als Rektor leitete.

Konzerte, CD-Produktionen, Gastdozenturen (u.a. in Deutschland, Portugal, Kroatien, Russland, Japan, England und Tschechien), kompositorische Tätigkeit, Aufsätze und Buchveröffentlichungen ergänzen seine Aktivitäten.

Zu den besonderen Höhepunkten der letzten Jahre zählt 2009 die Weihe der neuen Regensburger Domorgel (mit 80 Registern auf 4 Manualen und Pedal die größte freihängende Orgel der Welt, erbaut von Orgelbau Rieger aus Schwarzach/Vorarlberg), die Franz Josef Stoiber maßgeblich mitkonzipierte.

Das Konzert ist Auftakt der Festwoche zum 700-jährigen Jubiläum der Pfarrkirche St. Maria Magdalena

Samstag, 10.06.2023

Samstag, 10.06.2023, 10.06.2023, 19:30 Uhr

BAVARIAN BRASS wurde 1994 durch vier Trompeter gegründet, die eine künstlerische Ausbildung an ihrem Instrument verband. Bereits nach kurzer Zeit gesellten sich Orgel
und Pauken als weitere “königliche” Instrumente zum Ensemble und führten es zu seiner “gewaltigen Klangpracht”, wie es ein Kritiker formulierte.
Seither gehört BAVARIAN BRASS im deutschsprachigen Raum zu den wenigen
Formationen in dieser Besetzung und konzertiert mit viel barocker Spielfreude und Musikalität im In- und Ausland. Auch über landesweite Rundfunksender werden die
strahlenden Trompeten-, majestätischen Orgel- und pompösen Paukenklänge des
Ensembles gesendet.
Der Schwerpunkt in der kirchenmusikalischen Konzerttätigkeit der sechs Freunde liegt in der Interpretation originaler Trompetenpartien des Barocks mit einer adaptierten
Orgelstimme. Hierbei lässt man sich davon leiten und inspirieren, dass die Bearbeitung eigener oder fremder Werke im Zeitalter Johann Sebastian Bachs ein vielfach geübter
Brauch war.
Daneben ist es BAVARIAN BRASS aber auch ein Anliegen, die Vielseitigkeit heutiger Trompeten durch das Arrangieren ganz unterschiedlicher Musik verschiedener Epochen
aufzuzeigen.
Die musikalische und organisatorische Leitung von BAVARIAN BRASS hat Benjamin Sebald.

Bavarian Brasss spielt in nachstehender Besetzung in St. Maria Magdalena Goch:


Benjamin Sebald: Piccolo-Trompete/Trompete/Flügelhorn/Corno da Caccia
Florian Zeh: Piccolo-Trompete/Trompete/Flügelhorn
Sergey Sorozhenko: Trompete/Flügelhorn
Volker Hemedinger: Trompete/Flügelhorn
Christoph Günther: Schlagwerk/Pauken/Marimbaphon
Dorothea Weser: Orgel

Programm:

Heinrich VIII. (1491-1547) / Bearbeitung: Benjamin Sebald, Walter Thurn:
Pastime with good company

Johann Sebastian Bach (1685-1750) / Bearbeitung: Benjamin Sebald, Walter Thurn:
„Auf, schmetternde Töne der muntern Trompeten“, BWV 207a
„Jesus bleibet meine Freude“, BWV 147
„August lebe, lebe König“, BWV 207a
Toccata und Fuge in d-Moll BWV 565 (Orgelsolo: Georg Schäffner)

Evelyn Glennie (*1966):
„A little Prayer“ (Marimbaphon: Christoph Günther)

Joaquín Rodrigo (1901-1999) / Bearbeitung: Benjamin Sebald:
„En Aranjuez Con Tu Amor“ Ediciones Joaquín Rodrigo

Karl William Jenkins (*1944) / Bearbeitung: Benjamin Sebald:
„Palladio“

Karl William Jenkins (*1944) / Bearbeitung: Benjamin Sebald:
„Benedictus“

Karl William Jenkins (*1944) und Mike Rutledge (*1943) / Bearbeitung: Benjamin Sebald:
„Adiemus“

Alexandre Guilmant (1837-1911):
March De Procession Op. 41 Nr. 5 (Orgelsolo: Dorothea Weser)

Christoph Günther (1989):
„Andere Gedanken“ (Marimbaphon: Christoph Günther)

Gordon Young (1919-1998) / Bearbeitung Benjamin Sebald):
„Prélude in Classic Style“

E. O. Papathanassiou/Vangelis (*1943): Bearbeitung: Benjamin Sebald:
„Conquest of Paradise/Bolero“

Michael Korb (geb. 1957)/Uli Roever (1934-1997) / Bearbeitung: Benjamin Sebald:
„Highland Cathedral



Mittwoch, 10.05.2023

Etienne Walhain "Alice im Orgelland"

DIE GESCHICHTE
Das Werk "Alice im Orgelland" ist ein ganz besonderes Werk:
Der Titel heißt "Alice im Orgelland" und kommt vielen wahrscheinlich bekannt vor.
Er ist dem Kinderbuch "Alice im Wunderland" entlehnt. Das Kinderbuch wurde vor über 100 Jahren geschrieben und erzählt von dem Mädchen Alice im Wunderland, das eine ganz eigenartige Reise erlebt.
Nun können Kinder eine ganz besondere Reise erleben, sie können die musikalische Wunderwelt der Orgel erkunden. Die Orgel wird nicht umsonst als die "Königin der Instrumente" bezeichnet. Die Kinder könne erleben, was diese Rieseninstrument alles kann, die tiefen, hohen, lauten, leisen Töne, wie die Klangfarben entstehen und verschmelzen, welche Dynamik dieses Instrument besitzt.

Die Musik hat der großartige Organist Jean Guillou aus Paris geschaffen.

Das Konzert, in kindgerechter Länge von ca. 50 Minuten, findet statt am Mittwoch, 10.05.2023.

Geplant sind zwei Aufführungen: 14.30 Uhr und 16:00 Uhr

Die Besucher haben im Anschluss an die Aufführung die Möglichkeit, sich die Orgel aus nächster Nähe anzusehen.

Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei!

Freitag, 10.06.2022

Prof. Dr. Helmut Freitag, Reichenbach / Schweiz

Am 10. Juni um 20.00 Uhr ist Prof. Dr. Helmut Freitag aus Reichenbach in der Schweiz zum Konzert zu Gast.

Helmut Freitag ist Jahrgang 1960 und wurde in Bad Kreuznach geboren.

Umfassende Studien und Examina in Schul-, Kirchenmusik, Dirigieren, Klavier, Orgel, Geschichte und Musikwissenschaft in Saarbrücken, Düsseldorf und Genf.

Musikschulleiter, A-Kirchenmusikdirektor in Kaiserslautern, Lehrbeauftragter an der Musikhochschule Mannheim, freier Mitarbeiter für Tasteninstrumente beim SWR.

Derzeit Musikdirektor der Universität des Saarlandes und Hauptorganist der Schlosskirche Interlaken. Kunstpreis der Stadt Bad Kreuznach 2006.

Konzerte in nahezu allen europäischen Ländern, U.S.A., Südkorea, Japan und Island.

Gesamtaufführung der Orgelwerke von Bach, Mendelssohn, Brahms, Bruhns und Hindemith, Franck. Regelmäßig als Organist in KWG-Berlin, zuletzt 2019.
Bach-Zyklus Bad Tölz 2007/ 08 und Bern 2012.
Mendelssohn-Zyklus Juni 2009 Saarbrücken und Spiegel b. Bern. Gesamtwerk Mendelssohn im Nov. 2019 in Interlaken und Kaiserslautern.
Seit 2014 jährliche thematische Zyklen in Interlaken und Aeschi/ BE mit singendem Einbezug des Publikums.

Viele Beispiele zu sehen/ hören unter helmut freitag youtube.

Das Programm:

Johannes Brahms Praeludium und Fuge g-Moll WoO 10 (nachgelassen 1922)

Johann Sebastian Bach "Schübler-Choräle" BWV 645 – 650 "Wachet auf, ruft uns die Stimme" BWV 645 "Wer nur den lieben Gott lässt walten" BWV 647

César Franck Pièce héroique h-Moll (1878)

Johann Sebastian Bach "Meine Seele erhebt den Herren" (Magnificat) BWV 648 "Ach, bleib bei uns" BWV 649

Josef Gabriel Rheinberger Sonate Nr. 4 a-Moll op. 98 – Tonus peregrinus/ Magnificat Tempo moderato – Intermezzo – Fuga cromatica

Johann Sebastian Bach "Wo soll ich fliehen hin" BWV 646 "Kommst du nun, Herr Jesu, vom Himmel herunter" BWV 650

Camillo Schumann aus der 6. Sonate a-Moll op. 110 Toccata


Samstag 14.05.2022, 19.00 Uhr

Loreto Aramendi, San Sebastian / Spanien

Loreto ist Titularorganistin im baskischen San Sebastián an der Cavaillé-Coll-Orgel der Basilika Santa María del Coro und zugleich Professorin am dortigen Conservatorio. Sie ist eine der Frauen, die in der ersten Liga der weltweiten Orgelszene mitspielen – und das brillant! Ihre jüngste CD mit Musik von Franck, Liszt, Brahms und Tournemire wurde von internationalen Magazinen wie »Choir & Organ« und »Sydney Organ Journal« wärmstens empfohlen. Ein besonderes Interesse der vielgefragten Organistin gilt dem Orgelbau; so wirkt sie an etlichen Restaurierungs-Projekten in Spanien und Frankreich mit.
Bunter und aufregender kann man ein Konzert kaum gestalten, als es Loreto Aramendi tut. Sie präsentiert eine Toccata Buxtehudes (1637–1707), ein Präludium von S. Rachmaninoff, dass den Komponisten so sehr verfolgt hat, da das Publikum es ständig hören wollten, eines der meistgespielten Werke von C. Saint-Saens und die Choralimprovisation über Victimae paschali laudes von Tournemire (1870–1939).
Der Eintritt ist wie immer frei, Türkollekte am Ende des Konzertes.

Freitag, 01.10.2021, 20.00 Uhr

120 begeisterte Besucher erlebten...

...Thorsten Pech, Ogel & Uwe Komischke, Trompete

Programm:
"30 Jahre Trompete und Orgel "

Giuseppe Torelli
1658 – 1709 Concerto I für Trompete & Orgel

Allegro-Largo-Allegro

Clemens Ingenhoven (1905 - 1982 ) Choral und 3 Variationen über „Wunderschön prächtige“ für Orgel

Thorsten Pech Hope and Pray (*1960) Paraphrase über den Choral „Wer nur den lieben Gott lässt walten“ für Trompete/Corno da caccia & Orgel

Mit „Hope and Pray - Hoffen und Beten“ für Corno da caccia und Orgel legt der Komponist Thorsten A. Pech (*1960) im „Corona-Jahr 2020“ ein neues Werk vor, das am 16. Oktober 2020 in der St. Martini-Kirche Erfurt durch den Solotrompeter und Weimarer Hochschulprofessor Uwe Komischke und dem Komponisten an der Orgel uraufgeführt wurde. Die Grundlage des Werkes bildet die Melodie des Liedes „Wer nur den lieben Gott lässt walten“, von Georg Neumark um 1641, in den letzten Jahren des 30jährigen Krieges als „Trostlied“ gedichtet und vertont worden. Der Text lautet: Wer nur den lieben Gott walten und hoffet auf ihn allezeit, den wird er wunderbar erhalten in aller Not und Traurigkeit. Wer Gott, dem Allerhöchsten, traut, der hat auf keinen Sand gebaut.

Max Drischner (1891 – 1971 ) Passacaglia in E - Dur „Sonnenhymnus“ für Orgel (zum 50. Todesjahr)

Camille Saint- Saens (1835 - 1921) Cantilène fantastique i.d. Bearb. für Trompete&Orgel (zum 100. Todesjahr)

Camille Saint – Saens Allegro giocoso (1835 – 1921 ) aus „7 Improvisationen op. 150“ für Orgel

Thorsten Pech (1960*) )„In dir ist Freude“ Choral und Variationen für Trompete&Orgel

Die Variationen über den Choral „In dir ist Freude“ für Trompete und Orgel wurden im Jahre 2015 von Thorsten Pech (*1960) komponiert und am 18. Juni 2015 in der Erfurter St. Martini - Kirche durch den Solotrompeter und Weimarer Hochschulprofessor Uwe Komischke und dem Komponisten an der Orgel uraufgeführt. Das von Giovanni Gastoldi (1550 - 1609) verfasste Madrigal „An hellen Tagen“ wurde in der Folge zu einem geistlichen Lied adaptiert und ist seither als der Choral „In dir ist Freude in allem Leide“ beliebt und bekannt. Die tänzerische Madrigal-Melodie und die geistliche Textdichtung, die uns Freude und Jubel - selbst in Schmerz und Leid, das unser Leben durchzieht - im Blick auf Jesus Christus vermittelt, macht gerade dieses Lied zu einem über die Jahrhunderte tröstenden Hoffnungsgesang. Den Zwiespalt von Freude und Leid, von Jubel und Schmerz, von Zerrissenheit und Trost, nimmt die Komposition in den verschiedenen Variationen auf und formt sie zu einem Gesamtbild, durchaus in „gemäßigt moderner“ Tonsprache. Herrschen im ersten Satz noch die tanzartigen, madrigalistischen Elemente von „In dir ist Freude“ vor, ist die 1. Variation von dunkelfarbenen, langsamen und schwerlastenden Akkorden des „in allem Leide“ dominiert. Immer wieder blitzen in tonal-geprägten Akkordfolgen die „himmlischen Gaben“ auf, dennoch endet diese 1.Variation erhalten in einem stillen „Halleluja“. Der zweiten Strophe des Liedes folgend, nimmt die 2. Variation die Zerrissenheit von „kann uns nicht schaden“ und „Teufel, Welt, Sünd’ oder Tod“ auf. Machtvolle, rhythmisierte Akkord-Rückungen als Symbol von „Tod und Teufel“ werden in, quasi rezitativischen Einschüben, mit Liedmotiven zum „kann uns nicht schaden“ ausgedeutet. Die 3. und letzte Variation nimmt die Zuversicht und Verherrlichung in den Mittelpunkt: „Jesus Christus“ als „Retter von Banden“ wird im Orgelsatz in Anklängen an eine französische Orgeltoccata, die zu einem hymnischen, majestätischen Abschluss drängt, symbolisiert. Darüber, und mit Verzierungen angereichert, erhebt sich die strahlende Trompete „Jerusalems“ als Element des Sieges und des Heils, des Zieles unseres Daseins. „Nichts kann uns scheiden, Halleluja“.



30 Jahre Trompete und Orgel Im Jahre 1977 musizierten der Trompeter Uwe Komischke und der Organist Thorsten Pech erstmal zusammen. Nach Studienjahren und Stellenübernahmen in München bzw. Düsseldorf fanden die jungen Künstler 1989 durch Auftritte beim Düsseldorfer Bachverein wieder zusammen, Thorsten Pech war dessen Künstlerischer Leiter geworden, Uwe Komischke konzertierte als Solotrompeter beim dortigen Bach Orchester. Im Jahr 1991 entstand eine erste CD – Produktion, die durch weitere jährliche Aufnahmen inzwischen auf 26 Einspielungen in unterschiedlichen Besetzungen, bis hin zu 8 Trompeten, Pauken und Orgel, angewachsen ist. In den jetzt 30 Jahren der regelmäßigen Zusammenarbeit gastierten die beiden Künstler in bislang in ganz Deutschland, außerdem führten Konzertreisen durch ganz Europa sowie nach China und Japan. Rundfunk-und Fernsehaufnahmen sowie die Gründung eines eigenen Musikverlages runden das künstlerische Gesamtbild ab. Uwe Komischke wurde 1961 in Schwelm/NRW geboren. Nach musikalischer Ausbildung begann er seine Laufbahn mit 18 Jahren als 1. Solotrompeter im Städt. Orchester Gelsenkirchen. 1983 wechselte er in gleicher Position zu den Münchner Philharmonikern unter ihrem Chefdirigenten Sergiu Celibidache. 1987 erhielt er eine Dozentur für Trompete am Richard Strauss Konservatorium in München, seit Oktober 1993 hat Uwe Komischke eine Gast-Professur für Trompete am Sensoku Gakuen College for Music in Tokio. Neben den Konzertreisen durch Europa, Asien und den USA, seinen CD-Einspielungen (u.a. das Trompetenkonzert Es-Dur von Josef Haydn mit den Münchner Philharmonikern unter Sergiu Celibidache) und seine vielseitige kammermusikalische Arbeit machen ihn in Fachkreisen bestens bekannt. Da er sich außerdem mit der Instrumentenentwicklung befasst, spielt er heute nur noch auf seinen von ihm zusammen mit Norbert Axmann und der Firma b&m symphonic entwickelten Instrumenten. Seit 1997 lehrt er als Professor für Trompete an der Hochschule für Musik `Franz Liszt ́in Weimar. www.uwe- komischke.com Thorsten Pech Seit nunmehr 44 Jahren ist der gebürtige Elberfelder als Konzertorganist, Dirigent, Chorleiter und Kantor tätig. Nach seinem Kirchenmusikstudium (Abschluss mit dem Kantorenexamen 1980) und dem darauf aufbauenden Orgel-Konzertfachstudium in Düsseldorf (Examen 1983) zog es ihn in die Welt zur Dirigentenausbildung nach Wien (Examen 1985). Ein Musiker in den Welten ist er geblieben, ob als konzertierender Organist, z.B. in China, Japan, Russland, Polen und den westeuropäischen Nachbarländern, dabei schon zweimal an der Hauptorgel des Petersdoms in Rom, oder als Dirigent im Oratorien- und sinfonischen Bereich. Dennoch ist Thorsten Pech seinen rheinischen Wurzeln treu geblieben – seit 1977 ist er als Kantor und Organist tätig, aktuell an der Alten luth. Kirche am Kolk und der Friedhofskirche in Wuppertal. Von 1989-2021 an dirigierte er als Künstlerischer Leiter den Bachverein Düsseldorf, seit 2003 ist er Chordirektor und Dirigent des Konzertchores Wuppertal, ergänzt durch Konzert- und Opern/Operetten Dirigate bei namhaften deutschen und europäischen Orchestern. Aufgrund seiner langjährigen überregionalen Tätigkeit wurde Thorsten Pech 1998 vom Fachverband Deutscher Berufschorleiter zum „Musikdirektor„ ernannt, 2016 war er Preisträger der Enno und Christa Springmann Stiftung. Als Improvisator an der Orgel ist Thorsten Pech sehr geschätzt und geachtet, seine eigenen Kompositionen werden im größeren, auch internationalen Konzertrahmen aufgeführt.

www.thorsten-pech.com
www.uwe-komischke.com www.thorsten-pech.com
Facebook: Trompete und Orgel Uwe Komischke – Thorsten Pech YouTube Kanal: Choral Voice - Thorsten

Donnerstag, 10.09.2020, 20.00 Uhr

In der Spitze 1285 Zuhörer konnten dem fantastischen Konzert von Gert, mit Assistenz seiner Frau Marjolein, folgen. Zuhörer aus Brasiilien, den USA, Irland, England, Finnland, der Slovakkei, Lettland, Belgien, Südafrika, Spanien, Italien, den Niederlanden und Deutschland folgten dem wunderbaren Spiel von Gert van Hoef und äußertsne ich im Live-Chat begeistert sowhl über die Darbietung, aber ebenso über den Phantastischen Klang unserer ORgel und der wunderschönen Kirche St. Maria Magdalena. Das Konzert ist im nächsten Fenster unten zu erreichen.

Die aktuelle Situation läßt zwar schon wieder Konzerte mit zu 150 Besuchern in unserer Kirche zu. Zunächst versuchen wir allerdings ein neues Format für ein Live-Konzert:

Am Donnerstag, 10.09.2020 um 20.00 Uhr ist Gert van Hoef aus Barneveld/NL zu Gast. Gert spielt im Live-Stream ein Konzert, dass über seinen Youtube-Kanal zu erleben ist.

Gert vam Hoef, Jahrgang 1994 lebt in Baarneveld in den Niederlanden und hat sein Studium am königlichen Konservatorium in "Alter usik" mit dem Hauptfach Orgel 2018 abgeschlossen. Er spielt bereits seit seinem 13. Lebensjahr Orgel und ist in den Niederlanen und weit darüber hinaus beannt für sein gervorragendes Orgelspiel.

Zur Aufführung kkommn nachstehende Werke:


Fantasie over de Avondzang – F. Asma (1912-1984)Passacaglia en Fuga in c moll – BWV 582 – J.S. Bach (1685-1750)

‘In Paradisum’ uit ‘12 Pièces Nouvelles pour Orgue’ – T. Dubois (1837-1924)

Koraal ‘Nun danket alle Gott’ – S. Karg-Elert (1877-1933)

Adagio in g mineur – T. Albinoni (1671-1751)

Grand Choeur Dialogue – E. Gigout (1844-1925)

Improvisatie ‘Geef vrede’ – Gert van Hoef (1994-)Thema met variaties – H. Andriessen (1892-1981)

Hope (arr. Gert van Hoef) – Yiruma (1978-)Fantasy of the Opera – Gert van Hoef (1994-)


Das Konzert können Sie hier noch einmal auf Youtube anhören.



Sonntag, 1. Dezember 2019, 19.00 Uhr

Mit dem zwischenzeitlich zur Tradition gewordenen Konzert anlässlich des Jahrestages unserer Orgel findet das Konzertjahr am Sonntag 01.12.2019 um 19.00 Uhr seinen Abschluss mit Stefan Burs aus Emmerich.

Stefan Burs, geboren 1969 in Duisburg, studierte nach frühzeitigem privaten Musikunterricht und Besuch des Kirchenmusik-Seminars Essen Katholische Kirchenmusik an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf. Zu seinen Lehrern gehörten Prof. Paul Heuser (Orgelliteratur), Prof. Wolfgang Seifen (Orgelimprovisation), Prof. Raimund Wippermann (Chorleitung) und Lesley Bollinger (Gesang). Nach dem „A-Examen“ 1995 absolvierte er ein Aufbaustudium im Fach Orgel, das er mit dem „Diplom-Konzert examen“ 1996 abschloss.

Er war Preisträger bei mehreren Orgelwettbewerben, wirkte bei Produktion für Fernsehen, Rundfunk und CD-Aufnahmen mit und ist beratend in Stellenbesetzungs- und Orgelbaufragen tätig. Konzerttätigkeiten als Organist, Sänger und Dirigent führten ihn in viele europäische Länder

Seit 1996 ist er Kantor der Aldegundiskirche und Leiter des Musik-Kollegs Emmerich, seit 1998 zusätzlich Kantor der Münsterkirche St. Martini. Seit der Fusion der vier Emmericher Kirchengemeinden zur St. Christophorusgemeinde ist er verantwortlich für die Kirchenmusik in diesem Bereich. Seit 2009 leitet er die Städtische Singgemeinde Kleve.

Das Programm für das Konzert:

Johann Seb. Bach (1685-1750)

-Praeludium und Fuge in c-Moll, BWV 546
-Choralvorspiel: „Wachet auf, ruft uns die Stimme“, BWV 645

Jean Fr. Dandrieu (1682-1738)
Magnificat-Suite in D:
Plein Jeu – Duo – Trio – Basse et Dessus de Trompète – Flûtes - Dialogue


Johann Seb. Bach
-Choralvorspiel: „Nun komm, der Heiden Heiland“, BWV 659

Louis Vierne (1870-1937)

-Preambule (aus „24 Stücke im freien Stil“)
- Allegro vivace (aus der 1. Orgelsymphonie)
- Berceuse (aus „24 Stücke im freien Stil“)

Otto M. Krämer (geb. 1964)

aus den „Fünf symphonischen Momenten“
- Scherzando
- Meditation
- Final



Freitag, 13. September 2019, 20.00 Uhr

Ein besonderes Konzert steht am Freitag, 13.09.2019 auf dem Programm: Elmar Lehnen, Orgel und Hansjörg Fink, Posaune, mit ihrem Programm „SIEBEN“.

In sieben Fragmenten, angelehnt an die Schöpfungsmythologie, spüren Hansjörg Fink und Elmar Lehnen den Fragen nach dem Ursprung des Lebens musikalisch nach. Dabei verbinden sie Jazzelemente mit traditioneller Stilistik, Improvisation mit auskomponierter Musik und loten die Grenzen des instrumental Machbaren aus. Soloposaune und Kirchenorgel eröffnen zusammen eine einzigartige Klangwelt.

Elmar Lehnen ist seit 2000 Basilikaorganist der Päpstlichen Marienbasilika zu Kevelaer, die jedes Jahr mehr als 800.000 Pilger anzieht. Sie beherbergt mit der Seifert- Orgel eine der international bedeutendsten Orgeln. Der Schwerpunkt seiner kirchenmusikalischen Arbeit liegt auf Improvisation in der Liturgie. Elmar Lehnen engagiert sich intensiv für die Rückführung der großen Orgel der Basilika in ihren historischen Zustand.

Lehnen studierte in Aachen und Paris, wo er seine Studien mit Konzertexamen mit Auszeichnung abschloss. Unmittelbar nach seinem Studium wurde er Kantor in Mönchengladbach-Windberg. Von 1991 bis 2000 war er künstlerischer Leiter der Windberger Geistlichen Konzerte. 1998 gründete er die jährliche Orgelmeisterklasse Orgel und Erholung in Bad Rippoldsau.

Hansjörg Fink, 1969 in Aalen geboren, erhielt bereits früh eine fundierte und stilübergreifende Ausbildung in klassischer Posaune, Lead- und Jazzposaune, Harmonielehre, Arrangement und Komposition. Er war Posaunist im Heeresmusikkorps in Stuttgart-Bad Cannstatt und Mitglied im Bundesjazzorchester unter Peter Herbolzheimer.
Sein Musikstudium führte ihn an die Amsterdamer Hochschule der Künste in Hilversum / Niederlande; dort studierte er Jazz und Popularmusik bei Bart und Erik van Lier, klassische Posaune bei Ben van Dijk.

Seit 1996 ist Hansjörg Fink Soloposaunist im World Famous Glenn Miller Orchestra und mit diesem regelmäßig auf Tournee.

Beide verbindet eine enge Zusammenarbeit, die in zahlreichen internationalen Konzerten und in Kompositionstätigkeit für das Duo resultiert. Konzerte mit International Brass und dem Vokalenesemble consonanz à 4 ver-vollständigen seine Konzerttätigkeit. Fernseh-, Rundfunk- und CD-Produktionen dokumentieren sein musikalisches Wirken.

Programm:

Von den Anfängen
-
Sequenz 1

Von Himmel und Erde
-
Sequenz 2

Von der Wasserwelt
-
Sequenz 3

Von Land, Meer, Pflanzen und Tieren
-
Sequenz 4

Von Sonne, Mond und Sternen
-
Sequenz 5

Vom Menschen
-
Sequenz 6

Ruhe

Masterclass mit Paolo Oreni am 19.07.2019

Freitag, 15.03.2019, 19.00 Uhr

Etienne Walhain

Etienne Walhain, Titularorganist an der Cathedrale "Notre Dame" in Tournai/Belgien

Etienne Walhain, geboren 1980, wurde er 2005 zum Titularorganisten der Ducroquet-Merklin Orgel der Kathedrale von Tournai berufen.Nach initialen Klavier-und Orgelstudien bei Zbigniew Kruczek,errang er drei Premiers Prix in Komposition,Orgel und Kammermusik bei den Dozenten J.P.Deleuze,S.Detournay und Guy van Waas. Anschliessende Studien bei Louis Robilliard am Konservatorium in Lyon(F) brachten ihm einen « Premier Prix de Perfectionnement » ein.1998 begegnet er Jean Guillou,mit dem er in Paris und Zurich bis 2008 arbeitete.Auf Anraten Jean Guillou’s schreibt er sich in die Orgelklasse von Jean-Jacques Kasel am Konservatorium der Stadt Luxemburg ein, wo er 2002 in Orgel das « Diplôme Supérieur » erlangt.In seiner Eigenschaft als Improvisator nimmt er die hehre Tradition der Stummfilmbegleitung wieder auf, am Klavier oder der Orgel.Als Litteraturliebhaber liegen ihm ausserdem Projekte am Herzen, die Lyrik oder Literatur mit Improvisation verbinden.Seine letzte Aufnahme « Souffles héroïques » ist verfügbar bei : www.lechantdelinos.comSeit mehreren Jahren führt er eine Konzertkarriere in Europa, Russland, Kanada und den Vereingten Staaten.Für weitere Information:www.etiennewalhain.com
Etienne Walhain, Titularorganist an der Cathedrale "Notre Dame", Tournai/Belgien.

Geboren 1980, wurde Etienne Walhain 2005 zum Titularorganisten der Ducroquet-Merklin Orgel der Kathedrale von Tournai berufen.

Nach initialen Klavier-und Orgelstudien bei Zbigniew Kruczek, errang er drei Premiers Prix in Komposition, Orgel und Kammermusik bei den Dozenten J.P.Deleuze, S.Detournay und Guy van Waas. Anschließende Studien bei Louis Robilliard am Konservatorium in Lyon(F) brachten ihm einen «Premier Prix de Perfectionnement» ein.

1998 begegnet er Jean Guillou, mit dem er in Paris und Zurich bis 2008 arbeitete.Auf Anraten Jean Guillou’s schreibt er sich in die Orgelklasse von Jean-Jacques Kasel am Konservatorium der Stadt Luxemburg ein, wo er 2002 in Orgel das «Diplôme Supérieur» erlangt.

In seiner Eigenschaft als Improvisator nimmt er die hehre Tradition der Stummfilmbegleitung wieder auf, am Klavier oder der Orgel.Als Literaturliebhaber liegen ihm außerdem Projekte am Herzen, die Lyrik oder Literatur mit Improvisation verbinden.

Seit mehreren Jahren führt er eine Konzertkarriere in Europa, Russland, Kanada und den Vereinigten Staaten.

Programm:

Georg Friedrich.F. Händel- Konzert in g moll Op.4/1(Bearbeitung und Kadenzen von Jean Guillou)

Franz Liszt- Symphonische Dichtung „Orpheus“(Bearbeitung von Jean Guillou)

César Franck- choral III in a moll

Marcel Dupré- Prelude und Fuge in g moll Op.7

Sonntag, 18. November 2018, 19.00 Uhr

Andrè de Jager

Andrè de Jager, Papendrecht/NL

Andrè de Jager war bereits im März 2017 zu einem Ogelkonzert in Goch zu Gast. Im November 2017 nahm er eine viel beachtete CD in St. Maria Magdalena auf, die die hervorragende Akustik unserer Kirche zur Geltung brachte.

Im Rahmen seines erneuten Konzertes zum 3. Jahrestag der Orgelweihe werden Werke aus mehreren Jahrhunderten und eigene Kompositionen auf dem Programm stehen. Schwerpunkt bilden hierbei die Titel seiner in unserer Kirche aufgenommenen CD.

Programm:

W. Mathias (1934-1992)
Fanfare in D-Major

Siegfried Karg-Elert (1877 - 1933)
Aus: Fourteen Chorale-Improvisations for the Organ, op.65
a. O my soul, rejoice with gladness
b. Now thank we all our God
c. Deck thyself, my soul with gladness

J.S. Bach (1685 - 1750):
Fantasia in G-dur, BWV 572
-Tres vitement
- Grave
-Lentement)

Karl Walter (1892-1983)
Fantasie über "Lobe den Herren" (1978)

Maurice Ravel (1875 - 1937)
Pavane (pour une infante défunte, 1899
(Arrangement Bryan Hesford)

Flor Peeters (1903 - 1986)
From 'Sixty Short Pieces for Organ
a. Idyll
b. Elegy
c. Toccata

M. Dupré (1886 -1971)
Aus Fünfzehn Stücke: Ave Maris Stella
-Die du das Ave empfängst aus Gabriels Mund
-Erzeige dich als Mutter, durch dich empfange unser Gebet
-Gib ein reines Leben, beschütze unseren Weg
d. Amen 8. Choral II in G-dur (2018),

André de Jager (*1964)
Opus 135

Edward Elgar (1857-1934)
Nimrod (aus Enigma Variations) Opus 36

Louis Vierne (1870 - 1937)
Carillon de Westminster, Op. 54(aus Suite III, 1927)

Besucher: 120

Freitag, 28. September 2018, 20.00 Uhr

VINCENT DE VRIES, Organist und Pianist, am 2. April 1969 in Scheveningen
geboren, bekam in Alter von 4 Jahren den ersten Klavierunterricht von seiner Mutter.
Als er zehn Jahre alt war, machte er eine Zulassungsprüfung am Koninklijk Conser-
vatorium in Den Haag. Ein Jahr später bekam er ein Stipendium, durch das er bei der
französischen Konzertpianistin Janine Dacosta Unterricht bekommen konnte.

Im Alter von zwölf Jahren nahm Theo Bruins, Konzertpianist, ihn in seine Obhut.
Neben dem Hauptfach Klavier studierte Vincent de Vries auch Hauptfach Orgel bei u.a.
Wim van Beek und Bert Matter. Im Alter von 15 Jahren debütierte er als Konzert-
organist. Nach seiner Prüfung ”Uitvoerend Musicus” im Mai 1993 am Koninklijk
Conservatorium in Den Haag versetzte Jerome Rose ihn in die Lage, mit einem Stipen-
dium an der ”Bowling Green State University” im Staat Ohio, zu studieren für den
Titel ”Master of Music”. Nach diesem Studium studierte Vincent de Vries noch zwei
Jahre an der ”Indiana University Bloomington” (performance certificate).

Nachdem er (Sommer 2004) an ”The University of Texas at Austin” zum Doktor
promovierte, war Vincent de Vries derzeit Assistant Professor and Director of Colla-
borative Piano an der ”Baylor University” in Waco (Texas). Auch gibt er Recitals
und Meisterklassen an Universitäten durch ganz Amerika und Asien.

Seit August 2010 ist Vincent de Vries ernennt zum ”Professor of Piano and Colla-
borative Piano” an der ”Yonsei University” zu Seoul, Süd-Korea.

Im Alter von fünfzehn Jahren machte Vincent de Vries zwei Langspielplatten in der
Lutherse Kerk und Grote Kerk in Den Haag. Danach 11 CDs: Oude Kerk Amsterdam
(2), Domkerk Utrecht (2), Sint-Joriskerk Amersfoort (2), Grote Kerk Maassluis, Boven-
kerk Kampen, St. Martin Dudelange (L), St. Gudula Rhede (D) und St. Aposteln Köln.
Auch machte Vincent de Vries 5 CDs bei MSR Classics (piano/harpsichord).

Wegen seiner Verdienste für die französische Orgelmusik wurde Vincent de Vries
in 2003 von der Société Académique ”Arts, Sciences, Lettres” (Paris) mit der Silber-
medaille (Médaille d’Argent) ausgezeichnet.

www.orgelconcertenvincentdevries.nl

Programm:

Gustav Merkel (1827-1885): Choralvorspiel “Schmücke dich, o liebe Seele

Charles Villiers Stanford (1852-1924): Fantasia and Toccata in D minor, Op. 57

laude Balbastre (1724-1799):Air in g

Antonio Vivaldi (1678-1741): Concerto in D major (Arr. Jean Guillou)
Allegro
Larghetto
Allegro

Alexandre Guilmant (1837-1911):
Allegretto en Si mineur, Op. 19
Grand Choeur Triomphale, Op. 47 No. 2

Alfred Hollins (1865-1942): Spring Song

Cesar Franck (1822-1890):Choral No. 1 en Mi Majeur

Denis Bedard (1950):
Lamento (from Suite)
Final-Toccata (from Suite Romantique)

Besucher: 100

Freitg, 31. August 2018, 20.00 Uhr

Die Süddeutsche Zeitung beschreibt ihn als einen „jungen, vielversprechenden, talentierten, italienischen Künstler, ein Wunder an Fähigkeit mit phänomenaler Präzision, die noch immer ihresgleichen sucht“.

Oreni wurde 1979 in Treviglio geboren. Bereits im Alter von elf Jahren begann er bei Giovanni W. Zaramella am Musikinstitut „Gaetano Donizetti“ Orgel und Komposition zu studieren. Dank verschiedener Stipendien setzte er ab 2000 seine musikalischen Studien am Nationalkonservatorium von Luxemburg fort. 2002 gewann er den ersten Preis im internationalen Wettbewerb „Prix Interrégional-Diplòme de Concert“, einem angesehenen mitteleuropäischen Diplom. Entscheidend für seine Ausbildung war die Begegnung mit Jean Guillou, bei dem er dann studierte, unter anderem an den großen Orgeln in der Tonhalle Zürich und in St. Eustache in Paris. Oreni spielte Solopartien mit dem Philharmonischen Orchester der Mailänder Scala und weiteren Orchestern in Mailand, Bozen, Paris, Zürich u. a. Seine intensive Konzerttätigkeit umfasst rund 100 Konzerte pro Jahr, außerdem gibt er seit 2006 im Bistum München regelmäßig Meisterklassen für Improvisation und Orgelvortrag von Bach bis zu zeitgenössischen Komponisten.

Pessestimmen: Westfälische Nachrichten, 3.4.2016

In Münster – und gerade hier – hat man in den letzten zwanzig Jahren schon etliche spektakuläre Orgelabende erlebt, über die in Superlativen zu schreiben war. Aber was Paolo Oreni nun am Samstag auf der Dom­orgel vollführte, lässt sich kaum in Worte fassen.
Von Chr. Schulte im Walde

Zuerst einmal: Oreni ist ein unglaublicher Virtuose! Mit einer Spieltechnik, die schlichtweg keine Grenzen kennt. Wie der Mailänder Organist beispielsweise mit seinen Füßen über die Pedale herfegt, das schaffen viele Kollegen kaum mit den Fingern ihrer Hände. Und über die Manuale rauscht er wie ein Sprinter, der die 100 Meter locker unter zehn Sekunden schafft. Außerdem mag Oreni es, wenn die Orgel kracht und donnert, wenn sie die dicken Mauern des Doms zum Beben bringt. Zu Risiken und Nebenwirkungen dieses Konzerts wird ein Teil des Publikums heute womöglich den Ohrenarzt befragen.

Oreni der Virtuose, der Kraftmeier: Er bringt absolut frischen Wind in die ach so traditionsbewusste Orgel-Szene. Nicht weil er eine vordergründige Sport-Show abliefert, nein – er lässt uns altbekannte Stücke auf einmal ganz neu hören. In Bachs F-Dur-Toccata nebst Fuge macht er Strukturen deutlich, hebt hier ein Motiv hervor, inszeniert dort dynamisch schlüssige Entwicklungen, die schon ganz und gar auf die Romantik verweisen. Warum nicht?

Die Expressivität von Mozarts f-Moll-Fantasie, an und für sich schon ein kühnes Meisterwerk, potenziert Oreni noch einmal gewaltig dank schroffer Artikulation. Und da offenbart sich die ganze Exzentrik dieser Musik – gerade auch, wo er überraschend sphärische Klanginseln im Pianissimo sucht und findet. Franz Liszts Kolossalgemälde über das Thema B-A-C-H ist für Oreni natürlich ein Walkürenritt par excellence – da bekommt der Tastenhengst Futter! Zumal mit den aberwitzigen Kadenzen, die Jean Guillou – mit seinen 85 Jahren noch immer das enfant terrible der europäischen Orgelwelt – in diesen Liszt hineingewoben hat. Dasselbe stellte er mit dem Kopfsatz der 6. Sinfonie von Charles-Marie Widor an. Oreni blieb als Rodeo-Reiter oben, immer oben.

Erst recht bei seiner finalen Improvisation. Da herrschte für ihn absolute Freiheit, auch wenn sich allmählich ein Thema herausschälte: die deutsche Nationalhymne! Nie pathetisch, aber immer raffiniert. Und wahnsinnig virtuos. An dieses Konzert wird man sich noch lange, sehr lange erinnern.
Internet: http://www.paolo-oreni.org/

Quelle: facebook

Programm:

Johann Sebastian Bach: Toccata und Fuge in F-Dur, BWV 540

Wolfgang Amadeus Mozart: Fantasie und Fuge in F-Dur, KV 608

Franz LisztPraeludium und Fuge über B - A - C - H

Paolo Oreni: Improvisationen über Themen auf Zuruf aus dem Publikum

Besucher: 150

Sonntag, 15. April 2018, 19.00 Uhr

Nach seinem Kirchenmusikstudium am Gregoriushaus in Aachen von 1973 bis 1976 war er zunächst bis 1983 Kirchenmusiker an St. Sebastian in Nettetal-Lobberich. Von 1983 bis 2000 war er Organist an der Päpstlichen Marienbasilika zu Kevelaer.

Parallel leitete er 1989 bis 1992 die Orgelklasse für Improvisation und Liturgisches Orgelspiel an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart. Von 1992 bis 2000 hatte er den gleichen Lehrauftrag an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf, wo er 1995 zum Honorarprofessor ernannt wurde. Seit Oktober 2000 ist er Professor für Improvisation und Liturgisches Orgelspiel an der Universität der Künste in Berlin. 2002 wurde er von Kardinal Sterzinsky in die Kirchenmusik-Kommission des Erzbistums Berlin berufen. Seit 2003 ist er zweiter Vorsitzender der Konferenz der Leiter katholischer Ausbildungsstätten für Kirchenmusik in Deutschland.
Kaiser-Wilhelm Gedächtnis-Kirche

2004 wurde er zum Titularorganisten an der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche in Berlin berufen und ist dort künstlerischer Leiter des Internationalen Orgelimprovisationsfestivals Berlin und (gemeinsam mit Helmut Hoeft) der Orgelkonzertreihe Meisterkonzerte Berlin. Er hat zahlreiche Veröffentlichungen über Orgelbau und Orgelimprovisation herausgegeben und zahlreiche Kompositionen für Chor, Orgel sowie Kammermusik geschrieben. Ferner zeichnet er sich aus durch etliche Rundfunk- und Fernsehproduktionen und CD-Einspielungen mit Orgelimprovisation.

Pressestimmen: (Auszug)

"Was die Presse übereinstimmend als einmaliges Phänomen bezeichnet"
"Unerschöpfliche Kreativität"
"Unvorhersehbares,Unerhörtes, Unglaub-liches, Unberechenbares - Kunst des Unerwarteten, Attackierenden, Bravourösen und auch Unterhaltsamen"
"Schön, dass es solche Koryphäen wie Altmeister Bach auch heute noch gibt."
"Je öfter man Wolfgang Seifen zuhört, um so schwieriger wird es, das Ausmaß seiner Genialität zu erfassen und mit dem zur Verfügung stehenden Vokabularium zu beschreiben. Man kann dieses Geheimnis nun einmal nicht ergründen, sondern nur vorbehaltlos bewundern."
"Paganini der Orgel" · "Hexenmeister an der Orgel"
"Ergriffenes Schweigen."
"Nicht die Effekthascherei mit den Möglichkeiten einer symphonischen Orgel zeichnet seine Kunst aus, sondern der gezielte Umgang mit wenigen, aber schönen Stimmen"
"Diese Improvisation hätte weiland J.S.B. vermutlich seinem Orgelbüchlein als Anhang angefügt."
"Dieser Leipziger Cantor ist eine unbegreifliche Erscheinung der Gottheit!" Ich wage zu behaupten, daß Schumann dasselbe Zitat gebraucht hätte, wenn er Wolfgang Seifen erlebt hätte."


Internet: wolfgangseifen.de

Quelle: www.wolfgangseifen.de, wikipedia.de

Improvisationskonzert

Phantasie und Fuge
( im deutsch-romantischen Stil)

Zwei Charakterstücke
-Arabeske
-Cantilene

Symphonie pour Grand Orgue

-Allegro vivace
-Scherzo
-Adagio espressive
-Finale

Besucher: 170

Freitag, 24. November 2017, 20.00 Uhr

Ansgar Wallenhorst aus Ratingen ist seit 1998 künstlerischer Leiter der Orgelwelten Ratingen und Kantor an St. Peter und Paul in Ratingen. Als Konzertorganist bereiste der Gewinner des Grand Prix beim 43. Internationalen Improvisationswettbewerb in Haarlem mehr als 20 Länder in Europa, Asien, Nordamerika und Australien.

1967 in Walsum am Niederrhein geboren, führte ihn seine musikalische Ausbildung mit 12 Jahren an die Orgel. Nach seinem Studium an der Würzburger Hochschule für Musik in der Orgel- und Improvisationsklasse von Prof. Günther Kaunzinger, in der Klavierklasse von Prof. Norman Shetler sowie in der Musiktheorieklasse von Prof. Zsolt Gárdonyi legte Ansgar Wallenhorst 1991 sein Kirchenmusik A-Diplom ab und wurde in die Orgel-Meisterklasse von Prof. Kaunzinger aufgenommen. Im Alter von 25 Jahren wurde ihm das Meisterklassen-Diplom der Würzburger Musikhochschule verliehen.

Die Kunst der Improvisation vertiefte er in einem Studium bei Thierry Escaich und in der Klasse von Olivier Latry in Paris. Jean Guillou prägte bei den Züricher Meisterkursen abschließend seine Formation als Interpret und Improvisator.

In Münster und Paris studierte Ansgar Wallenhorst Theologie und Philosophie und widmet sich als Fundamentaltheologe dem Dialog von künstlerischen Disziplinen und philosophisch-theologischem Diskurs.

Als Kirchenmusikzentrum im Herzen des Kulturraumes Rhein-Ruhr haben sich die Orgelwelten Ratingen durch Stipendien, Auftragskompositionen und neue Formate einen Namen gemacht. Im Jahr 2012 konnte in Ratingen der Prototyp einer innovativen netzwerkgestützten Orgelsteuerungstechnik realisiert werden, der dem Organisten die Rolle eines Klangdesigners eröffnet und dem Orgelspiel ein Fluidum neuer künstlerischer Möglichkeiten bietet.

Nach Lehrtätigkeiten an der Musikhochschule Dortmund und im Audimax der Ruhr-Universität Bochum verwirklicht Ansgar Wallenhorst seine interdisziplinäre Unterrichtsform als Mentor und Lehrer von Studierenden aus dem In- und Ausland sowie beim jährlichen Sommerkurs in Glenstal Abbey (Irland). Als Gastdozent an Hochschulen, bei Akademien und Festivals sowie als Jurymitglied internationaler Wettbewerbe (Haarlem, Strassbourg, Angers) widmet sich der Preisträger des 3ème Concours d’orgue de la Ville de Paris der Förderung junger Talente.

Internet: Ansgar-wallenhorst.de

Quelle: www.ansgar-wallenhorst.de

Besucher: 170

Sonntag, 10.09.2017, 19.00 Uhr

Orgel: Walter Thurn
Trompete: Benjamin Sebald

Programm:

Jeremiah Clarke (um 1674 – 1707)
Suite D-Dur
Prelude - Minuet - Sybelle - Rondeau - Serenade -
Bourrée - Ecossaise - Hornpipe - Gigue

Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809-1847)
Aus der Orgelsonate Nr.2 c-moll, op. 65:
Allegro maestoso e vivace - Fuga (Allegro moderato)

Valentin Rathgeber (1682 – 1750) Concerto op. 6 in D-Dur
Allegro moderato - Largo - Allegro

Josef Gabriel Rheinberger (1839 – 1901)
Cantilene
aus der Orgelsonate Nr. 11, d-moll, op. 148

Johann Sebastian Bach (1685-1750)
"Jesus bleibet meine Freude"
aus BWV 147

G. Ph. Telemann (1681 - 1767)
Konzert-Sonate D-Dur
Allegro - Grave - Allegro

Bert Koelewijn (geb. 1953):
„Alle Menschen werden Brüder„
Orgelvariationen über ein Thema aus Beethovens 9. Symphonie

Nicolas J. Lemmens (1823-1881)
Fanfare


Besucher:
200

Freitag, 16. Juni 2017, 20.00 Uhr

Organist: Hans-Eberhard Roß. Memmingen/Allgäu

Programm:

1.) Eugène Gigout (1844-1925)
Grand Chœur dialogué

2.) César Franck (1822-1890)
Pièce héroïque

3.) Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847)
Rondo capriccioso op.14 (Orgelbearbeitung: Hans-Eberhard Roß)

4.) Petr Eben (11929-2007)
“Finale” aus “Sonntagsmusik”

5.) Johann Sebastian Bach (1685-1750) aus Orchestersuite Nr. 2 h-moll, BwV 1067
Rondeau
Polonaise
Badinerie
Menuet

6.) Louis Vierne (1870-1937)
4. Symphonie op. 32 (Orgelbearbeitung: Hans-Eberhard Roß)
II. Menuet (Tempo di Minuetto)
IV. Romance (Adagio m. espressivo)
V. Final (Allegro)

Besucher: 80

Orgelkonzert am 17.03.2017

Organist: André de Jager aus Papendrecht/NL

Programm:

1. Pièce Héroique (aus Trois Pièces, 1878)
César Franck (1822-1890)

2. Méditation pour orgue (1964)
Maurice Duruflé (1902-1986)

3. Dramatico e misterioso (aus Symphonie II, 1996) Opus 35
André de Jager (*1964)

4. Elegy
Robert Jones (*1945)

5. Poème Héroique (1935) Opus 33
Marcel Dupré (1886-1971)

6. The Peace may be exchanged (aus "Rubrics", 1988)
Dan Locklair (*1949)

7. Symphonie III (1911) Opus 28
Louis Vierne (1870-1937)
a. Allegro Maestoso
b. Cantilène
c. Intermezzo
d. Adagio
e. Final


Besucher: 50

Orgelkonzert am 20.11.2016

Organist: Matthias Wirth, Kevelaer

Programm:

Nicolaus Bruhns (1665-1697)
Praeludium in e

Siegfried Reda (1916-1968)
Verkündigung (aus "Marienbilder")

Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Meine Seele erhebet den Herrn BWV 648
Praeludium et Fuga in G BWV 541

Marco Enrico Bossi (1861-1925)
Scherzo in g-Moll op.49/2

Jean Langlais (1907-1991)
Chant de Paix
Mon ame cherche une fin paisible (Choral)
Chant hèroique

Nicolas-Jaques Lemmens (1823-1881)
Sonate Nr. 1 "Pontificale"
Allegro moderato - Adagio - Marchhe Pontificale (Maestoso) - Fuga (Fanfare)


Besucher: 160

Orgelkonzert am 22.04.2016

Organist: Prof. Franz Josef Stoiber, Regensburg

Programm:

Improvisation: Suite francaise:
Plein jeu – Duo – Trio – Basse de Trompette – Recit de Nazard – Cromorne en taille – Dialogue sur les Grands jeux

Johann Sebastian Bach (1685 - 1750)
Choral „Liebster Jesu, wir sind hier“ (BWV 731)
Toccata, Adagio und Fuge C-Dur (BWV 564)

Improvisation: Drei Choralbearbeitungen

Denis Bédard (*1950) Suite romantique:
Prélude-Choral – Allegro giocoso – Intermezzo - Toccata

Improvisation: Symphonische Skizzen: Allegro – Andante - Scherzando – Adagio – Finale

Besucher: 230

Mittwoch, 10.05.2023

Orgelkonzert am 27.03.2016

Organist: Friedhelm Olfen, Goch

Programm:

Choral E-Dur Cesar Franck ( 1822-1890)

Toccata Hendrik Andriessen ( 1892-1981)

Le Banquet Céleste Olivier Messiaen (1908-1992)

Deux Danses A Agni Yavishta Jehan Alain (1911-1940)
Litanies

Aalaiki´ssalaam – Friede sei mit dir Naji Hakim (geb. 1955)


Besucher: 120

Orgelkonzert am 31.01.2016

Organist: Matthias Nobel, Goch

Programm:

Camille Saint-Saens
Praeludium & Fuge Es-Dur aus op. 99

Johann Sebastian Bach
Passacaglia c-moll, BWV 582

Felix Mendelssohn-Bartholdy
Sonate VI d-moll aus op. 65
Choral mit Variationen
Fuga
Finale

Cèsar Franck
Pastorale E-Dur op. 19
andantino - quasi allegretto - andantino

Loius Vierne
Carillon de Westminster
aus den Pièces de Fantaisie op. 54


Besucher: 140

Konzert "MIT-GmbH" am 18.12.2015

Organist: Friedhelm Olfen, Goch

Programm:

Beatles
The long and winding Road, Paul McCartney
Across the universe, John Lennon
I will, Paul McCartney
In my life, Lennon/McCartney
Hey Jude, Lennon/McCartney
All you nedd is love, Lennon/McCartney

Friedhelm Olfen
Canzone für einen Arvo Pärt-Fan

Rolling Stones
Good bye Ruby Tuesday
Angie

Gilbert Roussel
Croix de Malte

Gus Viseur
A Paris

Johann Sebastian Bach
Toccata und Fuge d-moll BWV 565

Alle Musikstücke, Ausnahme "Toccate und Fuge d-moll", waren spontane Arrangements und Improvisationen

Besucher: ca. 220

Orgelmusik am 13.11.2015

Organist:
Matthias Nobel, Goch

Programm:
Johann Sebastian Bach (1685 - 1750)
Praeludium und Fuge C-Dur BWV 547
Nun komm, de Heiden Heiland BWV 659

Louis Vierne (1870 - 1987)
Andantino (aus den Pièces de Fantaisie)

Cèsar Franck (1822 - 1890)
Choral a-moll

Besucher:
ca. 220

Konzert zur Orgelweihe am 22.11.2015

Organist:
Ansgar Wallenhorst, Ratigen

Programm:
Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Passacaglia c-moll BWV 582

«Allein Gott in der Höh sei Ehr» BWV 662
Choralbearbeitung aus den „Leipziger Chorälen“

Sigfrid Karg-Elert (1877-1933)
«Hommage to Händel»
54 studies in Variation form on a ground bass of Händel

Charles-Marie Widor (1844-1937)
Andante sostenuto
aus der Symphonie gothique op. 70

César Franck (1822-1890)
3ème Choral en la-mineur

Ansgar Wallenhorst (*1967)
Improvisation

Besucher:
ca. 450

Freitag, 17. Mai 2019, 20.00 Uhr

Nach seinem begeisternden Kozert 2016 ist am Freitag, 17.05.2019 um 20.00 Uhr erneut Professort Franz Josef Stoiber, Organist am Dom St. Peter in Regensburg, zu Gast.

Franz Josef Stoiber lernte während seiner Schulzeit Orgel beim Passauer Domorganisten Walther R. Schuster und beim Regensburger Domorganisten Eberhard Kraus, studierte Kirchenmusik und Musiktheorie an der Musikhochschule in Würzburg (Orgel bei Prof. G. Kaunzinger und Prof. G. Weinberger, Tonsatz bei Prof. Z. Gárdonyi), künstlerisches Hauptfach Orgel an der Musikhochschule in Stuttgart (bei Prof. Jon Laukvik) und Orgelimprovisation bei Prof. Peter Planyavsky (Wien).

Nach dreijähriger Tätigkeit als hauptamtlicher Musikalischer Assistent am Dom in Würzburg und als Lehrbeauftragter für Musiktheorie an der Musikhochschule Würzburg folgte Stoiber 1989 einem Ruf als Dozent für Orgel und Musiktheorie an die Fachakademie für kath. Kirchenmusik und Musikerziehung, heute Hochschule für Katholische Kirchenmusik und Musikpädagogik Regensburg. Am 1. März 1996 wurde Franz Josef Stoiber zum Domorganisten am Dom St. Peter in Regensburg berufen; seit 1997 ist er auch als Orgellehrer bei den "Regensburger Domspatzen" tätig.

2003 erhielt Franz Josef Stoiber eine ordentliche Professur für Orgel (Schwerpunkt Liturgisches Orgelspiel/Improvisation) an der Hochschule für katholische Kirchenmusik und Musikpädagogik Regensburg, die er von 2003 – 2011 als Rektor leitete.

Konzerte, CD-Produktionen, Gastdozenturen (u.a. in Deutschland, Portugal, Kroatien, Russland, Japan, England und Tschechien), kompositorische Tätigkeit, Aufsätze und Buchveröffentlichungen ergänzen seine Aktivitäten.

Zu den besonderen Höhepunkten der letzten Jahre zählt 2009 die Weihe der neuen Regensburger Domorgel (mit 80 Registern auf 4 Manualen und Pedal die größte freihängende Orgel der Welt, erbaut von Orgelbau Rieger aus Schwarzach/Vorarlberg), die Franz Josef Stoiber maßgeblich mitkonzipierte.

Programm:

Johann Sebastian Bach (1685 – 1750): Praeludium und Fuge D-Dur (BWV 532)

Sigfrid Karg-Elert(1877 – 1933): Drei Choral-Improvisationen (aus op. 65):
-„Ich will dich lieben, meine Stärke“ (teneramente)
-„Freu dich sehr, o meine Seele“ (alla Sarabanda)
-„Christus der ist mein Leben“ (Andante sostenuto)

César Franck (1822- 1890): Pièce Héroique

Maurice Duruflé (1902 – 1986): Suite op. 5
-Prélude
-Sicilienne
-Toccata

Improvisation über ein Lied aus dem Gottes Lob

Nachfolgend finden Sie eine Überblick über die bisher geplanten, künftigen Konzerte. Die Termine werden bei Bedarf aktualisiert und ergänzt.

Der Eintritt zu unseren Konzerten ist in der Regel frei. Wir bitten Sie jedoch um eine angemessene Spende im Rahmen der Türkollekte am Ende des Konzertes.

Freitag, 06.10.2023, 20.00 Uhr

*- Romantische Impressionen - Trompetenkonzert der Sonderklasse*

Mit einem festlichen Konzert gastieren der Solotrompeter und Hochschulprofessor Uwe Komischke und der Konzertorganist Thorsten Pech am Freitag, 6. Oktober 2023 um 20 Uhr in der Pfarrkirche St. Maria Magdalena in Goch. Beide Musiker gehören zu den national und international bekannten Interpreten ihres Fachs. Seit 1977 konzertieren die Musiker in der Kombination "Trompete + Orgel" zusammen, 28CDs sind bislang erschienen, Konzertreisen in Deutschland, Europa und weltweit (in Vor-Corona-Zeiten mit größtem Erfolg in China und Japan) kennzeichnen die künstlerische Tätigkeit ebenso wie ihre Rundfunkproduktionen und Fernsehauftritte. Uwe Komischke arbeitete als 1. Solotrompeter der Münchner Philharmoniker und hat seit 1994 einen Ruf als Professor für Trompete an der Hochschule "Franz Liszt" in Weimar. Thorsten A. Pech gehört zu den renommierten Konzertorganisten unseres Landes und ist gleichzeitig als Dirigent im Konzert- und Oratorienbereich tätig. Von 1989 - 2021 leitete er als Künstlerischer Leiter Chor und Orchester des Bachvereins Düsseldorf, seit 2003 auch den Konzertchor Wuppertal mit Oratorienaufführungen in der Hist. Stadthalle Wuppertal und dem dortigen Sinfonieorchester. Als Kantor ist Thorsten Pech seit 46 Jahren tätig, zunächst in Düsseldorf, dann in Wuppertal an der Alten luth. Kirche am Kolk und der Friedhofskirche Elberfeld, der größten ev. Kirche der Stadt mit der hist. Wilhelm-Sauer-Orgel von 1898. <Romantische Impressionen >, so der Titel des Konzertes. Im Zentrum des Programms stehen Kompositionen von Franck, Guilmant, Hovhaness, Rheinberger und West. Abschluss und Höhepunkt des Programms ist die Aufführung der Fantasia pro Pace (Fantasie für den Frieden) mit dem bekannten Luther-Choral „Ein feste Burg„, komponiert vom Organisten des Abends, Thorsten Pech. Lassen Sie sich begeistern von der festlichen Strahlkraft der hohen Trompete wie auch vom stimmungsvoll weichtönenden Corno da caccia. Zusatzinformation entnehmen Sie auch unter www.thorsten-pech.com/Trompeteorgel oder bei facebook unter Trompete und Orgel Uwe Komischke – Thorsten Pech.

Programm:


Alan Scott Hovhaness Prayer of St. Gregory in der Bearbeitung für Trompete und Orgel (1911 -2000)
(1911 -2000)

César Franck Fantaisie in C (3. Version für Orgel)
(1822 – 1890)

Alexandre Guilmant Pièce de Concert op. 88 in der Bearb. für Corno da caccia und Orgel
(1837 – 1911)

Max Reger "Ave Maria" aus „Monologe„ op. 63 für Orgel
(1873 – 1916)

Josef Gabriel Rheinberger Abendlied aus op. 50 i. d. Bearb. für Corno da caccia & Orgel
(1839 – 1901)

John Ebenezer West Passacaglia in h-Moll - In Andenken an Josef Rheinberger
(1863 - 1929)

Thorsten Pech Fantasia pro Pace ( Fantasie für den Frieden ) für Trompete/ Corno da caccia und Orgel
(*1960)